
Die finanzielle Absicherung im Todesfall ist ein wichtiges Thema. Doch welche Versicherung ist die beste Wahl? Sterbegeldversicherung oder klassische Lebensversicherung? Beide Policen bieten finanzielle Unterstützung für Hinterbliebene, unterscheiden sich jedoch in Zweck, Kosten und Leistungen.
In diesem Artikel vergleichen wir beide Versicherungen Punkt für Punkt und zeigen, für wen welche Lösung besser geeignet ist.
Eine Sterbegeldversicherung ist eine spezielle Police, die ausschließlich dazu dient, die Kosten für eine Bestattung und eventuell zusätzliche Ausgaben (z. B. Trauerfeier) zu decken.
✔ Feste Versicherungssumme (meist zwischen 5.000 und 15.000 €)
✔ Lebenslange Absicherung (kein Ablaufdatum)
✔ Keine Gesundheitsprüfung bei vielen Tarifen
✔ Schnelle Auszahlung innerhalb weniger Tage nach dem Todesfall
✔ Geringe monatliche Beiträge (abhängig vom Eintrittsalter)
✔ Oft Wartezeit von 6 bis 36 Monaten
💡 Ziel: Sicherstellung der Bestattungskosten ohne finanzielle Belastung für Angehörige.
Eine klassische Lebensversicherung zahlt eine größere Summe an die Hinterbliebenen oder an den Versicherungsnehmer selbst (bei Erlebensfall). Sie dient primär der finanziellen Absicherung der Familie und nicht nur der Bestattungskosten.
✔ Hohe Versicherungssumme möglich (10.000 € bis mehrere 100.000 €)
✔ Kann als Kapitalanlage oder Altersvorsorge genutzt werden
✔ Gesundheitsprüfung erforderlich (bei höheren Summen)
✔ Individuelle Vertragslaufzeiten möglich